Bald 39.900 Legehennen in Eselshütte in der Uckermark?

Eselshütt

 

In Eselshütte bei Jakobshagen soll die nächste Legehennenanlage in der Uckermark entstehen. Geplant ist eine Anlage für 39.900 Freiland-Hennen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative „Eselshütt“. Denn obwohl es Freilandhennen im Vergleich zu ihren Artgenossen in der Bodenhaltung noch verhältnismäßig gut geht, ist der Bau einer Anlage dieser Größenordnung dennoch ein erheblicher Eingriff in die Landschaft.

“Öko” oder “Bio” sind Freilandhennen deswegen keinesfalls. Derzeit häufen sich die Bauanträge für Legehennenanlagen in der Uckermark. Ökologisch ist das höchst bedenklich, denn der Boden ist bereits durch die Jahrelange Ausbringung von Gülle, z.B. durch die ehemalige Schweinemastanlagen in Haßleben mit 128.000 Tieren zu DDR-Zeiten stark vorbelastet. Ziehen nun wieder Massentierhaltungsanlagen ein, hat die Naturlandschaft keine Chance, sich zu erholen. Wird die Anlage wie geplant gebaut, werden zudem die umliegenden Biotope und vor allem die Vogelschutzgebiete gestört. Deshalb steht das Landesumweltamt in der Pflicht, bei Genehmigung derartiger Anlagen seinen Ermessensspielraum als Genehmigungsbehörde auszuschöpfen und eine Umweltverträglichkeitsprüfung zur Pflicht zu machen.

Einen kurzen Eindruck über das Bauvorhaben gibt es bei Uckermark-TV:

http://www.uckermark-tv.de/mediathek/14061/Gestoertes_Idyll.html

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Lebenswerte Region Jakobshagen e.V.

bei der Volksbank Templin

IBAN: DE24 1509 1704 0120 9150 53

Verwendungszweck: BI Eselshütt

Kontakt und Infos:

  • Sybilla Keitel: 0177 1834077 – sybilla.keitel@berlin.de
  • Gerd Müller: 0177 – 320 40 70 – gert.mueller@berlin.de
  • Maria Stumpf: maria.stumpf@t-online.de

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