Achtung Terminverschiebung: Workshop “Optimierung von Umweltgutachten für immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren von großen Nutztierhaltungsanlagen”

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Achtung: Terminveschiebung!

Aus technischen Gründen haben wir uns entschlossen, den folgenden Workshop im Herbst anzubieten. Sobald wir einen geeigneten Termin gefunden haben, geben wir ihn bekannt.

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Umweltgutachten sind ein Schlüsselbaustein in immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren. Werden große Nutztierhaltungsanlagen oder andere Vorhaben gebaut, dann haben diese immer auch Auswirkungen auf die umliegende Flora und Fauna. Um wertvolle Lebensräume und Biotope zu schützen, müssen diese im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben benannt und zu schützende Arten erfasst werden. Bauvorhabensträger haben dabei oft bereits einen Vorsprung gegenüber z.B. Umweltverbänden und Bürgerinitiativen, die sich gegen Vorhaben zur Wehr setzen. Denn sie haben bei der Standortsuche entsprechende Untersuchungen schon abgeschlossen und legen eine fachliche Begutachtung über die Umweltauswirkungen bereits vor Antragstellung vor. Wollen Umweltschützer diese argumentativ entkräften, müssen sie eigene Untersuchungen anstellen und entsprechend in Auftrag geben.

Kommt es hinsichtlich eines Bauvorhabens einer Nutztierhaltungsanlage zu einem Rechtsstreit, dann zählt neben der Qualität auch die Darstellung: Wie müssen z.B. Artenerfassungen aufbereitet sein, damit sie vor Gericht optimal verwendbar sind? An Hand welcher Fragestellungen sollten Biotop- oder Artenkartierungen konzipiert werden, damit sie auf dem juristischen Verfahrensweg die beste Argumentationsgrundlage bieten?

Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen möchte die Kampagne “Stoppt den Megastall!” naturschutzfachliche und juristische Expertise zusammenbringen. Ziel dieses Workshops ist es, naturschutzfachliche Gutachten im Zusammenhang mit Einwendungen, Widersprüchen und Klageverfahren gegen riesige Nutztierhaltungsanlagen – und auch gegen andere umweltbeeinträchtigende Vorhaben – so zu optimieren, dass sie dem Naturschutz auch juristisch maximales Gewicht geben und vor Gericht optimal verwendbar sind.

“Stoppt den Megastall!” ist eine Kampagne des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg. Ziel der Kampagne ist es, konkrete Massentierhaltungsanlagen auf dem Verfahrenswege zu verhindern. Dazu vernetzt die Kampagne Fachjuristen, Umweltexpertise, Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen miteinander und schafft einen strategisch wichtigen Wissenstransfer. Die Kampagne nimmt dabei den Einzelfall zum Anlass und mobilisiert eine landesweite Öffentlichkeit. Zudem organisiert sie bündnisweit Veranstaltungen und Aktionen. Sie informiert über geplante Massentierhaltungsanlagen in Brandenburg und die Möglichkeiten, diese zu verhindern.

Anmeldung, Infos und Kontakt:

Kampagne “Stoppt den Megastall!”

Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg

℅ BUND Brandenburg

Friedrich-Ebert-Straße 114a

14467 Potsdam

Tel. 0331-237 00 141

info@volksbegehren-massentierhaltung.de

www.volksbegehren-massentierhaltung.de