Spendenaufruf: Keine 80.000 Schweine in Tornitz!

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Mit einem dringenden Spendenaufruf bittet die Bürgerinitiative Schweinewind alle Gegner*innen der Massentierhaltung in Brandenburg um Unterstützung. Für die Weiterführung des Klageverfahrens gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage in Tornitz bei Vetschaus durch die Bolart GmbH benötigen die Aktiven vor Ort dringend Geld. Im Sommer 2016 ist es der Bürgerinitiative zusammen mit dem NABU Brandenburg gelungen, den Bau vorerst gerichtlich zu stoppen. Doch die Gegenseite schläft nicht! In den kommenden Wochen könnte das Verfahren in die Hauptverhandlung kommen. Bereits jetzt müssen Schriftsätze erwidert werden. Um den Rechtsanwalt zu bezahlen bittet die Bürgerinitiative deshalb um Spenden

Für die Unterstützung des Klageverfahrens hat der NABU Brandenburg deshalb eine betterplace-Seite eingerichtet. Bitte spendet jetzt, um weiteres Tierleid zu verhindern!

Obwohl der Weiterbau der Schweinemastanlage per Gericht vorerst gestoppt wurde, hat der Betreiber nach Angaben der Bürgerinitiative mit bauvorbreitenden Maßnahmen bereits begonnen. Doch der Ausbau der Alt-Anlage aus den 70’er jahren um weitere 18.000 Tierhaltungsplätze für billiges Schweinefleisch muss gestoppt werden!

Die Schweinemastanlage in Tornitz südlich von Vetschau ist heute schon eine der größten ihrer Art überhaupt. In der Vergangenheit ist es Tierrechtsgruppen gelungen, mit Innenaufnahmen aus den Stallanlagen auf eklatante Tierrechtsverstöße aufmerksam zu machen. Auch für die Umwelt ist der Megastall ein Skandal: Denn die Schweinemastanlage zählt wegen des Ammoniak-Ausstoßes jetzt schon zu den größten Umweltsündern in Brandenburg. Wegen der Schäden in der umliegenden Naturlandschaft hat der NABU bereits ein Waldgutachten erstellen lassen.

Die Bürgerinitiative ist Zuversichtlich, den Kampag gegen die Schweinemastanlage am Ende gewinnen zu können. Doch hat der Kampf in Tornitz bisher über 10.000,- gekostet. Damit die Bürgerinitiative die nächsten Schritte im Klageverfahren mit einer entsprechenden Kampagne beschreiten kann, bitten die Aktiven vor Ort um Spenden:

Für die Unterstützung des Klageverfahrens hat der NABU Brandenburg deshalb eine betterplace-Seite eingerichtet. Bitte spendet jetzt, um weiteres Tierleid zu verhindern!

Wie es weitergeht, müssen somit die Richter entscheiden. Fest steht: Die Bürgerinitiative und der Nabu benötigen einen langen Atem, um den Ausbau der Schweinemastanlage am Ende zu verhindern. Im Rahmen der Kampagne „Stoppt den Megastall!“ ruft das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg deshalb zu Spenden auf.

 

Infos und Kontakt zur Bürgerinitiative:

 

Dirk Marx – Auf Gut Ogrosen – Dorfstr. 35, 03226 Vetschau

dirk.marx@posteo.de