Aktionsbündnis Agrarwende

 Über uns

Mit der Gründung des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg setzen die ökologischen Anbauverbänden und die Natur- und Umweltschutzverbände nun gemeinsam mit Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung ein gemeinsames Signal für eine nachhaltige Landwirtschaft, mehr Umweltschutz in der Agrarlandschaft und die Vertretung von Verbraucherinteressen. Mit Forderungen für den Ausbau des Ökolandbaus, die Bindung von Subventionen an gesellschaftliche Leistungen und gegen Massentierhaltung und Monokulturen wenden wir uns an Politik und Öffentlichkeit. Wir fordern eine Agrarwende für den Erhalt und Förderung ländlicher Räume, bäuerlicher Landwirtschaft und gesunder Lebensmittel.

Das Aktionsbündnis will damit die gesellschaftliche Diskussion über die Notwendigkeit und Möglichkeit einer zukunftsfähigen Landwirtschaft voran bringen. Wir wollen damit auch der teilweise vorherrschende Meinungs- und Deutungshoheit der Agrarindustrielobby etwas entgegen setzen, fachlich Stellung beziehen und notfalls kreativen Protest gegen Fehlentwicklungen in der aktuellen Agrarpolitik leisten.

Der offizielle Gründungsakt fand am 9. November 2013 in Potsdam im Rahmen des Fachforums „Ökolandbau und Naturschutz“ statt, in welchem wir mit dem Setzen von Themen und Argumenten begonnen haben. Link zum Gründungspapier:

Kurz gesagt

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von ökologischen Anbauverbänden, der Tierschutz-, Natur- und Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung in Berlin und Brandenburg, die eine Agrarwende für den Erhalt und Förderung ländlicher Räume, bäuerlicher Landwirtschaft und gesunder Lebensmittel fordern.

Die Sprecher des Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg sind:

Projekte

Die inszwischen über 50 Organisationen des Aktionsbündnisses hatten am 13. März 2014 die Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg gestartet. Dabei wurden knapp 34.000 Unterschriften gesammelt, die der Landesregierung verdeutlichen sollten, dass die Zukunft der Tierhaltung und Landwirtschaft eines der entscheidenden Themen in Brandenburg ist. Am 15.7.2015 startete die mit dem Volksbegehren gegen Massentierhaltung die zweite Stufe, nachdem die Volksinitiative von der rot-roten Koalition abgelehnt worden war. Innerhalb von 6 Monaten wurden über 103.000 Unterschriften gesammelt (min. 80.000 wären nötig gewesen). Nach intensiven Verhandlungen mit den Landtagsfraktionen wurde am 19.4.2016 schließlich ein Kompromiss ausgehandelt.

Weitere Informationen unter: Volksbegehren

Aktuell hat das Aktionsbündnis die Aktion „Stoppt den Megastall“ angeschoben. Ziel ist es Bürgerinitiativen, die gegen Mega-Mastanlagen mit Widersprüchen und Klageverfahren vor Ort vorgehen, und die durch das Volksbegehren sensibilisierte Öffentlichkeit zusammenzubringen. Über unsere Kampagnenwebsite klären wir über Aktivitäten und aktuell laufenden Verfahren von Bürgerinitiativen auf. BürgerInnen können mit einmaligen (Kleinst)-Spenden oder regelmäßigen Beiträgen über die Plattform betterplace „Paten“ werden und die Bürgerinitiativen dadurch wertvoll unterstützen.

Weitere Informationen unter: Aktion „Stoppt den Megastall“

Trägerorganisationen

Alle Trägerorganisationen finden Sie unter http://www.agrarwen.de/ueber_uns/traeger/ (Website und Liste werden zurzeit überarbeitet).

Materialien (Banner des Aktionsbündnis)